Worauf man beim Kauf eines Trekkingrades achten sollte

Geschreiben von am Januar 3, 2012 in Shoppingfreuden |

Radfahren ist wieder in

Viele Menschen bei uns haben das Radfahren wieder entdeckt. Eine Zeit lang schien es fast nur noch das Auto zu geben. Da ist es auch gut angekommen, dass neben den normalen Rädern auch andere Modelle wie Mountainbike, City Rad oder auch das Trekkingrad entwickelt wurde.

Was ist besonders an Trekkingrädern

Nun, Trekkingräder sind erst mal richtige Fahrräder. Aber sie unterscheiden sich zum Rennrad oder Mountainbike in einigen wesentlichen Details. Die Bereifung bei diesen Modellen ist breiter als bei einem Rennrad, aber schmaler als bei einem Tourenrad. Damit soll man ja auch nicht auf geteerten Flächen fahren, denn sie sind besonders für unwegsames Gelände wie Schotter- oder Waldwege geeignet. Auch darf das Gelände leicht hügelig sein. Für Berge eignen sich aber Mountainbikes besser. Die Rahmen der Räder sind ähnlich der Rennräder konzipiert, aber im Gegensatz zu den richtigen Rennrädern sind hier Schutzbleche, Gepäckträger, Lichtanlagen und Reflektoren vorhanden. Damit ist ein Trekkingrad auch offiziell im Straßenverkehr zugelassen, da es alle notwendigen gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Allerdings sind sie trotz der Ausstattung noch keine Reiseräder, da die Rahmengeometrie anders ist.

Welche Materialien kommen zum Einsatz

Neben Stahl kommen auch Carbon, Aluminium und Titan sowie Aluminium beim Rahmen zum Einsatz. Das hängt vom Geschmack des Fahrers ab, aber auch der Preis ist hierbei mitentscheidend. Titan und Carbon sind im Normalfall deutlich teurer in der Anschaffung. Die meisten Trekkingräder werden in Aluminium oder Stahl gekauft, eben wegen des Preises. Aluminiumräder sind nun nicht gleich viel leichter als Stahlräder. Wegen der Stabilität der Rahmen sind Aluminiumrahmen deutlich dicker als Stahlrahmen. Damit spielt der Gewichtsunterschied kaum eine bedeutsame Rolle mehr.

Worauf nun beim Kauf achten

Trekkingräder aus Aluminium sind leider etwas anfälliger als die aus Stahl. Aluminium bricht und reißt bei großen Beanspruchungen schneller als Stahl. Das sollte man beim Kauf beachten, wenn man hohe Ansprüche darauf erhebt. Natürlich sind Carbon und Titan leichter als Stahlräder, aber eben auch deutlich teurer, auch darauf sollte man achten. Es ist eben abhängig davon, was man mit einem Rad für leichtes Gelände so alles vorhat. Um auch auf der Straße fahren zu können, also auf dem Weg zum Gelände, müssen die gesetzlichen Bestimmungen wie beispielsweise für Lichtanlagen eingehalten werden. Sonst riskiert man einen Strafzettel. In jedem Fall sollte man das Rad bei einem Händler ausprobieren. Sich darauf setzen und eine kleine Runde drehen. Dabei kann man die beste Rahmengröße und auch die Reifengröße für sich ausprobieren. Dann sollte man sich erkundigen, was es für Schaltungen gibt. Hier werden verschieden Schaltungen wie Naben- oder auch Kettenschaltungen mit diversen Gängen angeboten. Sicher sind 3 Gänge für ein Fahrrad dieser Art zu wenig, aber müssen es mehr als 14 sein? Man sollte sich auch die Vor-und Nachteile der verschiedenen Schaltungsarten erklären lassen und dann persönlich die Beste für sich aussuchen. Ein Kauf von einem Trekkingrad entscheidet sich also nach den Bedürfnissen, was man mit ihm vorhat und welcher Typ man ist.